Über mich

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Sabine Bevendorff

Lehrerin, Sängerin,
Liedermacherin

„Im Singen verbinde ich mich
mit mir selbst,
mit anderen,
mit der gesamten Schöpfung
und kann erfahren,
dass ich getragen und gehalten bin.
Daraus schöpfe ich den Mut und die Kraft,
neue Wege zu wagen.“

Geboren wurde ich im September 1966 in Bremen. Schon früh erlebte ich das Singen als meinen ureigenen Ausdruck. Es wird erzählt, dass ich sang bevor ich sprechen konnte. Doch lange Jahre vergaß ich dies. Durch die Begegnung mit Gila Antara und ihren Liedern erinnerte ich mich wieder an meinen tief in mir wohnenden Wesenskern und fand den Mut, ihm Ausdruck zu geben und dem Ruf meiner Seele zu folgen.

Es erfüllt mich mit tiefer Freude, durch das Singen Räume zu öffnen, in denen Herzen weit und Lebenskraft und Lebensfreude wieder spürbar werden. Zu sehen, wie aus angespannten, gestressten Gesichtern durch das Singen in kürzester Zeit entspannte, freudige und erfüllte Gesichter werden, die pure Schönheit ausstrahlen, fasziniert mich zutiefst.

Singen ohne Leistungsdruck
Dabei ist es für mich wesentlich, dass das Singen frei ist von Beurteilung und Bewertung. Es geht nicht darum, etwas zu leisten oder gut zu sein. Sondern es ist die Einladung, einfach nur zu sein, Freude zu haben und es sich gut gehen zu lassen. Dadurch bringen wir Körper, Geist und Seele in Gleichklang, was sich heilsam auf unser ganzes System auswirkt.

Lieder, die Mut machen und das Herz öffnen
Auf meinem Weg entstehen auch eigene Herzens- und Kraftlieder. Es sind, Lieder, die tief im Herzen berühren und ansprechen und die Seele nähren. Sie wollen Mut machen, unseren Schutzpanzer abzulegen, unser Herz weit zu öffnen und, durch alle Zweifel und Ängste hindurch die Liebe für uns selbst und für das Leben zu stärken. So erzählen sie von dem, was jeder Mensch kennt: von Ängsten, Zweifeln, Sehnsucht und der Suche nach dem eigenen Platz im Leben. Und auch vom Mut, dem Vertrauen und dem Wunsch, dem eigenen Herzen zu folgen.

Ein neues Wir – Kraft der Gemeinschaft
Als Kind der endenden Friedensbewegung der 80er Jahre trage ich die Vision eines neuen Miteinanders, eines neuen Wir in mir, in dem wir uns als Menschen wieder miteinander verbunden fühlen. So bedeutet das Singen für mich weit mehr als nur Töne und Worte. Neue Kontakte und  ein neues Miteinander – all das stellt sich durch das gemeinsame Singen im Kreis schon nach kurzer Zeit wie von selbst ein. Indem wir den Mut finden, beim Singen unsere Herzen zu öffnen, ebnen wir den Weg für neue Erfahrungen und neue Möglichkeiten in uns.

Wir sind Natur
Wir befinden uns mitten in einer Zeit des Umbruchs, des Wandels. Alte Strukturen tragen nicht mehr, sehr viele Dinge werden sich grundlegend ändern. All das bringt viel Unsicherheit mit sich und so ist es umso wichtiger, dass wir uns rückverbinden und uns  an unser VerbundenSein erinnern. Wenn wir spüren können, dass wir ein Teil der Natur, ja, dass wir selbst Natur sind, erfahren wir auch, dass wir niemals getrennt waren. Ich erlebe es als sehr heilsam, mich mit meinen Themen, mit meinen Unsicherheiten und Ängsten der Erde, der großen Mutter allen Seins, anzuvertrauen. Sie lehrt mich, in ihrem Rhythmus der Jahreszeiten den Kreislauf des Lebens tiefer zu verstehen und mich ihm anzuvertrauen. Zudem verbindet mich die Erde mit dem alten Wissen und der Weisheit derer, die vor uns waren und lädt mich immer wieder ein, von ihr zu lernen und mit ihr zu sein.