Lustvoll und mit Freude Singen

Ich lade dich ein zu einem ganz einfachen Experiment:

Such dir einen Platz, an dem du für eine Welle ungestört bist, wenn es gut für dich ist, einen Ort, wo dich niemand hört. Wähle ein einfaches Lied, das du gut kennst. Lass es wirklich ganz einfach sein, vielleicht erinnerst du dich an ein Kinderlied oder ein Lied deiner Jugend oder wenn du schon länger mit mir singst, an ein einfaches Mantra. Es sollte nichts kompliziertes oder anspruchsvolles sein. Lies nichts ab, wenn du den Text vergessen hast, sing einfach lalala…

Und dann beginne zu singen. Vielleicht kommst du dir einen Moment albern vor oder lächerlich. Na und? Macht nichts, sing einfach weiter. Sing das Lied solange, bis es ganz Besitz von dir ergriffen hat, so lange, bis es von allein in dir weitersingt. Sing solange bis du ganz eins geworden bist mit dem Lied. Es ist nicht wichtig, wie es klingt, es ist nicht wichtig, ob du alle Töne richtig triffst, es ist nicht wichtig, was andere darüber denken. Tu es für dich, für niemand sonst! Ich lade dich von Herzen ein, es auszuprobieren.
Im Anschluss nimm dir noch ein wenig Zeit, in dich hinein zu spüren. Nimm deinen Atem wahr und nimm wahr, was sich in deinem Körper verändert hat. Vielleicht ist dein Atem tiefer, vielleicht spürst du in dir eine stille Freude, vielleicht ist Ruhe in dir oder eine tiefe Lebendigkeit oder…

Wenn Du magst, verbinde das Singen mit einem Besuch in der Natur z.B. bei einem Baum. Genieß den Herbst, genieß die Natur und lade dich ganz auf mit dem warmen Licht der tiefer stehenden Sonne, so dass es in dir leuchten darf, wenn die Tage dunkler werden. Und gib mir auch gerne dein feedback, wie das Experiment bei dir gewirkt hat. Ich wünsche dir Freude und neue Erkenntnisse und freue mich, von dir zu hören.
Und – keine Ausrede: wenn du Kinder hast und meinst, keine Zeit zu haben, weil du auf sie aufpassen musst, teile diese Zeit einfach mit ihnen, sing mit ihnen gemeinsam. Die meisten Kinder lieben es, wenn wir mit ihnen singen (und es ist oft nur unsere eigene Scham, die uns davon abhält).

Veröffentlicht unter Übung und Praxis |

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